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Engel der Nacht

Ich möchte Dir gern danke sagen
Für alles das, was Du mir gabst
An diesen dunklen, düstren Tagen
Es war soviel was Du vermagst

Gabst mir zurück, das Licht der Hoffnung
Und zeigtest mir, das es mich gibt
Hattest Verständnis, für meine Verrücktheit
Und ich hab mich in dich verliebt

Wir wussten beide, das es nicht sein kann
Dass es nicht geht, nicht heut und jetzt
Meinem Verstand war, war dies stets klar
Und trotzdem hab ich mich verletzt

Hätt’ ich doch nur auf mich gehört
Mich nicht an dem Gefühl gestört
Welches so schön und wunderbar
In mir auflodert und offenbar
Nicht einfach so beherrschbar ist
Nicht durch Verstand und nicht durch List
Ja es tut weh, ja es schmerzt sehr
Und deutlich schlimmer, deutlich mehr
Als es sein dürfte, als ich will
Verdammtes Herz, so sei doch still
Gib einfach Ruh, halt dich zurück
Erfreu dich an vergangnem Glück
Und sieh das Leben mal real
Und dann erspar mir diese Qual
Es war ein Traum, es war ein Flug
So verdammt ehrlich, nie Selbstbetrug
Hinauf zum Himmel und zurück
Und der Moment, so voller Glück
So wie ein Traum in einem Traum
Dass das gescheh’n konnt, glaubt ich kaum
Und doch, es ist passiert
Und bis ich es dann hab kapiert
War es dann auch schon längst zu spät
Und mir wurd klar, das es nicht ohne Schmerzen geht
Doch werd ich nichts, gar nichts bereu’n
Und werd mich an Momenten freu’n
Die mir das Leben wiedergaben
An diesen tollen, schönen Tagen
Und jenen Nächten, als Du warst hier
Ich lass Dich los und danke Dir
Und werde Dich ja wieder sehn
Und hoffe, Du kannst mich verstehn.

So kehr ich nun zu mir zurück
Und an den Ufer meiner Augen
Brechen die Dämme Stück für Stück
Weil sie zum Halten wohl nicht taugen

Ich wünsche, dass die Freundschaft bleibt
Die dabei entstanden, zwischen Dir und mir
Egal wohin die Zeit uns treibt
Du bleibst mir wichtig, meine Gedanken gehören Dir

Ich möchte Dir gern danke sagen
Für das, was Du für mich gemacht
An diesen dunklen, düstren Tagen
Danke A... – Engel der Nacht
Selbstverliebt

Der Mensch, der mein Herz einst entflammte,
empfand wohl auch einmal Liebe für mich.

Die schöne Zeit, sie verrannte,
es wuchs einzig seine Liebe zu sich.

Und obwohl ich das erkannte,
ändern konnt` ich es nicht.

So kam es wie man es erahnte,
es blieb keine Liebe mehr für mich.
 
__...*%*~Sterne und Tränen~*%*...__


1000 helle Sterne wollen mich, doch ich will nur Dich,
den ich liebe Dich!
* * * *
Du wirst meine Sonne sein und läasst mich nie lange allein!
Wie eine Träne von Dir möchte ich sein!
* * *
In Deinen Augen werde ich geboren...
* *
...auf Deiner Wange möchte ich leben und Dich lieben...
*
...und auf Deinen Lippen will ich sterben!

Nicht alle scherzen

 Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.
 
 
 
 
 
Todesengel
Manchmal sehe ich nachts einen Engel
an meinem Bettrand sitzen,
der schluchzt und weint.
Seine Flügel sind gebrochen.
Tief gräbt er sein Gesicht in seine Hände...
Über seine Finger läuft Blut,
pochend und eiskalt.
Ich frage ihn: Warum weinst du?
Er blickt mich an,
lässt seine Hände in seinen Schoss sinken...
ich sehe seine Tränen...
seine Tränen aus Blut.
Warum ich weine, fragt er mich.
Weißt du denn nicht, was ich beweine?
Nein, sage ich.

Ich beweine nichts geringeres als deinen Tod...
 
 
Wenn du vor mir stehst und mich
ansiehst, was weißt du von den
Schmerzen, die in mir sind, und was
weiß ich von deinen. Und wenn ich
mich vor dir niederwerfen würde und
weinen und erzählen, was wüsstest
du von mir mehr als von der Hölle,
wenn dir jemand erzählt, sie ist heiß
und fürchterlich. Schon darum
sollten wir voreinander so ehrfürchtig,
so nachdenklich stehen
wie vor dem Eingang zur Hölle.

-Franz Kafka-
 
 
 
aufgerissen,
wimperntusche verlaufen,
lidschatten verwischt...
brille ein einzigster schleier
dreckig beschmutz
wurd schon lang nicht mehr geputzt..
doch dann der ausdruck in den augen,
so schrecklich,mann kann es kaum noch glauben..
grau und ohne ein funkeln,
tief und dunkel,
fast schon hypnotisierend blicken sie,
traurig,verzweifelt und angsltlich
ist sie...
aufgerissen und verschwommen,
sie sieht nur noch sehr benommen,
rot umrandet,schwarze ringe....
was ist es was sie quält??
was ist es was sie niemandem erzählt???
 
 
Sterne und Träume


Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
daß Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!

- Markus Bomhard -
 
 
 

Erkenne Dich selbst bedeutet nicht: Beobachte Dich. Beobachte
Dich ist das Wort der Schlange. Es bedeutet: Mache Dich zum
Herrn Deiner Handlungen. Nun bist Du es aber schon, bist Herr
Deiner Handlungen. Das Wort bedeutet also: Verkenne Dich!
Zerstöre Dich! also etwas Böses und nur wenn man sich sehr tief
hinabbeugt, hört man auch sein Gutes, welches lautet: "um Dich
zu dem zu machen, der Du bist."

Franz Kafka




Ich hatte das Gefühl

Ich hatte das Gefühl
ganz allein zu sein:
Einsamkeit.

Ich hatte das Gefühl
Ein einziges Fragezeichen zu sein:
Ratlosigkeit.

Ich hatte das Gefühl
vor verschlossenen Türen zu stehen:
Mutlosigkeit.

Ich hatte das Gefühl
mich nicht halten zu können:
Kraftlosigkeit.

Ich hatte das Gefühl
nie zur Ruhe zu kommen:
Rastlosigkeit.

Ich hatte das Gefühl
über ein "nie" nie hinauskommen zu können:

Hoffnungslosigkeit
Einsamkeit
Ratlosigkeit
Mutlosigkeit
Kraftlosigkeit
Rastlosigkeit

Ich hatte das Gefühl
kein Gefühl mehr zu haben.

Jetzt habe ich sogar das verloren.



Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut,
sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer
wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk
des Himmels sind.
Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen!


"Erschöpft
mit sturmzerzausten Haaren
Wolken treiben über das Land

müde
vom Kampf mit dem Wind
sitze ich da und schaue in den Himmel

fragend
ist es der Tag nach dem Sturm
oder die Ruhe vor dem nächsten"





Engelbert Schinkel

Heile Welt

Du denkst an eine Heile Welt.
Gibt es denn eine Heile Welt?
Siehst du denn nicht den Schmerz,
die Einsamkeit, die Tränen auf der Welt?

Deine Heile Welt gibt es nicht.




Es gibt keine Welt, die so perfekt ist, das sich
das Leben lohnt.
Unsere Welt ist ein einziger großer Traum.
Auf gewacht sind die Menschen,
die nicht mehr leben wollen,
die den sinn des Lebens verloren haben .



Ihr tut mir weh
-mit eurem lächeln
-mit eurer fröhlichkeit
-mit euren worten
-mit eurer liebe

es tut mir weh,
-zuzulassen
-anzunehmen
-zu akzeptieren

drum berührt mich nicht
und lasst mich - allein




Einsamkeit, wie das endlose Meer
mit Wellen aus Angst und Panik
Ruhe gibt es keinen Augenblick
und der ferne Horizont bleibt leer
 
 
 
Kennst du das auch?

Kennst du das auch, daß manchesmal
Inmitten einer lauten Lust,
Bei einem Fest, in einem frohen Saal,
Du plötzlich schweigen und hinweggehn mußt?

Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf
Wie Einer, den ein plötzlich Herzweh traf;
Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,
Du weinst, weinst ohne Halt - Kennst du das auch?

Hermann Hesse
 
Hunger

Schmerzender Hunger,
auf Liebe,
auf Geborgenheit,
auf Akzeptanz,
auf Zärtlichkeit.

Brennender Hunger,
auf Harmonie,
auf Perspektive,
auf Glück,
auf Träume.

Verbitterter Hunger,
auf Gefühle,
auf Freunde,
auf Familie,
auf Zukunft.

Trauriger Hunger,
auf Glauben,
auf Neues,
auf Freude,
auf Leben.

Wütender Hunger,
auf Vertrauen,
auf Umarmung,
auf Tränen,
auf Seele.

Hunger zu vergessen.
 
 
Simon Bayer -
Einsam!

Manchmal fühle ich mich so allein, dass ich vor Einsamkeit sterben könnte.
Manchmal fühle ich mich so einsam, dass mich das einfach am boden nieder reist.
Manchmal fühle ich mich so allein, dass wenn ich denke ich habe es geschaft und dann fall ich wieder aus der Bahn.
Es ist schlimm zu wissen, dass man allein ist, weil man keinen hat der einen zuhört.
Weil es einem so zu Boden wirft, dass man kaum denkt, dass man wieder aufsteht.
Aber irgendwie gibt es immer einen Weg, der einem hilft, wieder mit den Füßen auf den Boden zu kommen.
 


 

 
Zurückblickend

Die besseren Aussichten
eroeffnen sich dadurch dass wir
die sonst keine haben
das offen zu sagen beginnen.
Die Zukunft liegt nicht darin
dass man an sie glaubt
oder nicht an sie glaubt
sondern darin
dass man sie vorbereitet.

Die Vorbereitungen
bestehen nicht darin, dass man
nicht mehr zurueckblickt
sondern darin
dass man sich zugibt
was man sieht beim Zurueckblicken
und mit diesem Bild vor Augen
auch etwas anderes tut
als zurueckblicken.

- Erich Fried -
 


 

 
Dunkelste Stunden
Das sind die Stunden, die wir nicht begreifen!
Sie beugen uns in Todestiefen nieder
Und löschen aus, was wir von Trost gewußt,
Sie reißen uns geheimgehaltene Lieder
Mit blutend wunden Wurzeln aus der Brust,
Und doch sind das die Stunden, deren Last
Und Stille lehrt und innerlichste Rast
Und die zu Weisen uns und Dichtern reifen
*Hermann Hesse
 


 

 
Ich denke, es ist das Beste
dieses Trauerspiel, das sich
Leben nennt, zu verlassen.
Was ich gesehen habe, gibt mir
weniger Grund, es zu lieben als
zu hassen.
Wenn ich den Sinn des Ganzen
such, vielleicht auch find,
weht er an mir vorbei schnell
wie der Wind.
Und es wird dunkel, eh ich ihn
kann fassen.

Das ist zu oft der Fall, ich weiß,
ich schaff´s nich mehr.
Ich hab den Willen nicht, der alles
mit sich reißt.
Ich habe lang schon das verlorn,
was Hoffnung heißt.
Und wenn ich einmal Hoffnung find,
dann geht sie weg - und ich bin
wieder blind

Zu blind um meiner Zukunft
zu vertraun,
sei sie nun glänzend oder wie
ein böser Traum;
es ist mir längst egal, wo ich
im Leben steh.
Es ist wohl besser, wenn ich
aus dem Leben geh.